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Kompetenzen

Sie haben die Idee – wir bringen sie in Form!

Profitieren Sie von unserem fundierten Know-how in der Entwicklung, Fertigung und Prüfung von  faserverstärkten Kunststoffteilen,  komplexen, einbaufertigen Modulen sowie elektrischen und elektronischen Systemkomponenten. Die langjährige Erfahrung, breitgefächerte Fachkompetenz und umfangreiche technische Ausstattung bieten ideale Voraussetzungen zur ganzheitlichen Entwicklung, Projektbetreuung und Serienfertigung leichtbaugerechter Faser-Kunststoff-Verbund-(FKV)-Strukturen vom anspruchsvollen Verkleidungsteil bis hin zur hochbelasteten Großkomponente. Unsere Bauteile zeichnen sich aus durch komplexe Geometrien, vielfältige Anforderungen und eine reproduzierbar hohe Qualität. Die hohe Technologiekompetenz in der FKV-Herstellung (RTM, Vakuuminfusion, Prepreg, Handlaminat und SMC-Pressen) sowie in der Montage komplexer Systeme ermöglicht die Fertigung unterschiedlicher Seriengrößen und Fertigungstiefen.Engineeringcenter

Engineering

Wir haben einen proaktiven Ansatz, um herausragende Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Unser Engineering-Team mit Experten aus Konstruktion, Verfahrenstechnik und Kunststofftechnik beschreitet den Entwicklungsprozess von der ersten Idee bis zur stabilen Serienfertigung und bietet Ihnen Komplettlösungen aus einer Hand.

Bauteilentwicklung / Konstruktion

  • Vollständige 2D & 3D Konstruktion von Komponenten, Baugruppen und Komplettsystemen
  • Faserverbundgerechte Konstruktion von Leichtbaukomponenten mit funktions-, belastungs- und verarbeitungsangepasster Eigenschaftscharakteristik
  • Designentwürfe und -konzepte für Interieur- und Exterieurbauteile
  • Entwicklung wirtschaftlicher, intelligenter Formwerkzeuge
  • Konstruktion bauteilangepasster Transportgestelle und Fertigungsvorrichtungen
  • Entwicklung von Mechanismen und Kinematiken sowie von Verbindungstechniken (z. B. Rohbauanbindungen)
  • Faserverbundgerechte Bauteilauslegung mittels FEM modernste Hard- und Software: ProEngineer Wildfire 5.0, Catia V4 / V5, Autodesk Inventor, AutoCad und Creo Simulate (FEM)

Entwicklung Verfahrenstechnik und Material

  • Entwicklung von Brandschutzsystemen (Verbundsystem aus Kernmaterial, Verstärkungsmaterial, Harz, Gelcoat, Lack) zur Erfüllung aktuellster internationaler Normen (z.B. EN 45545-2) mit höchsten Brand-, Rauchgasdichte- und Toxizitätseigenschaften
  • Entwicklung von funktionsintegrierten FKV-Formwerkzeugen
  • Entwicklung beheizbarer GFK-Bauteile
  • Struktur- und Materialentwicklung wirtschaftlicher Schienenfahrzeugkomponenten mit extremen Leichtbauanforderungen (-30 % Gewicht) und den Maßgaben: Brandschutz, effiziente Kleinserienfertigung und Vandalismussicherheit
  • FEM Berechnungen zur Auslegung und Optimierung von GFK Strukturbauteilen hinsichtlich Leichtbau und Kosteneffizienz
  • Umfassende Material- und Bauteilprüfung  hinsichtlich Dauergebrauch, statischer und dynamischer Belastung, Temperatureinfluss–(z. B.Klima-Wechseltest) , Beschusssicherheit sowie Sand- und Staubbelastung
  • Entwicklung kundenspezifischer Oberflächen (z. B. Granit-Effekt) auf GFK-Materialien für den Einsatz im Fußboden, Waschbecken o.ä. Bereichen

VERFAHREN

Handlaminierung

Handlaminieren

Aufgrund der geringen Investitionskosten ist dieses Verfahren insbesondere für Kleinserien gut geeignet. Derzeit werden sowohl Kleinbauteile (z. B. Innenverkleidungen) als auch Strukturbauteile (Bugnasen, Frontmasken) unter Erfüllung von internationalen Brandschutznormen hergestellt. Die Grenzen des Verfahrens liegen im Wesentlichen in der Wirtschaftlichkeit bei hohen Stückzahlen, der Bauteilgeometrie und den erreichbaren mechanischen Laminateigenschaften.

SMC Heisspresse 2.500 Tonnen

SMC-Heißpressen

Dieses Verfahren ist ein geschlossenes Verfahren, welches vor allem für mittlere und große Serien geeignet ist (>1000). Es lassen sich bei geringen Taktzeiten Bauteile mit konstanten Wandstärken und geometrisch anspruchsvollen Details herstellen, welche aktuelle Brandschutzanforderungen nach europäischer Norm erfüllen. Das Rohmaterial ist dabei ein fließfähiges Prepreg auf UP Harzbasis mit zu beachtenden Verfallszeiten aufgrund der latenten Härtung des Materials unter Temperatur.

RTM Verfahren Einlegen von Glasfasermatten

RTM (Resin Transfer Molding)

Dieses Verfahren ist ein geschlossenes Verfahren, welches sich ab Stückzahlen von 100 Stück amortisiert. Durch die Injektion von duroplastischen Kunststoffen in die Kavität zwischen Matrize und Patrize werden hochqualitative GFK Bauteile sehr effizient und umweltschonend hergestellt. Die Werkzeuge bestehen aus GFK, verstärkt mittels solider Stahlunterkonstruktionen. Es können mit diesem Verfahren Glasgehalte von bis zu 30 % erreicht werden, wobei spezielle Glashalbzeuge verwendet werden, welche den Harzfluss trotz der hochgefüllten Brandschutz-Harzsysteme ermöglichen.

Die Grenzen dieses Verfahrens sind von dem jeweiligen Einzelfall abhängig, allgemein jedoch  von der Bauteilgeometrie, Mindeststückzahl und den Bauteildimensionen.

RTM-Verfahren_Injektionsarbeitsplaetze-2

RTM-light

Dies ist die Light-Version des RTM Verfahrens, welche sich darin von dem zuvor beschriebenen RTM-Verfahren unterscheidet, dass hier nur geringe Injektionsdrücke aber Vakuumunterstützung zum Tragen kommen. Dabei wird das Werkzeug, bestehend aus Matrize und Patrize, mittels eines umlaufenden Vakuumrings geschlossen. Dieses Verfahren weist die gleichen Vorteile wie das RTM Verfahren auf, jedoch mit einem zusätzlichen Handlingsvorteil (geringeres Gewicht der Oberform) und einem leicht verbesserten Preisvorteil.

Prepreg Verfahren Vakuum

Vakuuminfusion

Dieses Verfahren ist ein geschlossenes Verfahren, welches vor allem für Kleinserien geeignet ist (< 40). Die Investitionskosten sind bei diesem Verfahren geringer als beim RTM, da hier nur ein einseitiges Formwerkzeug erforderlich ist.  Das Laminat wird hierbei anstelle einer soliden Patrize (siehe RTM) durch eine Kunststofffolie, an welcher ein Unterdruck anliegt, verpresst. Durch die vorhandenen Angüsse und Absaugungen wird mittels des physikalischen Prinzips des Druckausgleichs das Harz „eingesaugt“. Es lassen sich Glasgehalte von 40 – 55 % erzielen, wodurch gegenüber einem Handlaminat höhere Festigkeiten erreicht werden können. Die Grenzen des Verfahrens liegen hauptsächlich in der Wirtschaftlichkeit.

Prepreg Verfahren Frontkabine FLIRT

Prepreg-Bauteilherstellung

Die Prepreg Technologie ist vor allem für Bauteile mit hohen Leichtbau- und Festigkeitsanforderungen geeignet. Es lassen sich Fasergehalte von 50 % realisieren. Das Rohmaterial ist (speziell bei RCS) ein Prepreg auf Epoxidharzbasis, welches unter dem Einfluss von Temperatur und Druck (Vakuumfolie) polymerisiert. Ähnlich dem SMC ist auch hier eine begrenzte Lagerdauer vorhanden, welche durch eine Tiefkühlung verlängert wird. Das speziell für den Schienenfahrzeugbau entwickelte Niedertemperatur-Prepreg-System erfüllt Brandschutzanforderungen nach deutscher und französischer Norm.

PRODUKTE

Unsere Produkte

Wir bieten ihnen als erfolgreiches mittelständisches Unternehmen die optimale Lösung für Ihren Bedarf – konzipiert auf der Basis von Erfahrungen als Lieferant von Systemen und Komponenten im Schienenfahrzeugbau.

  • Verkleidungsteile
    (Interior, Exterior)
  • Frontmasken, Kopfmodule
  • Nasszellen
  • Hochgeschwindigkeitskomponenten
  • Lokomotivendächer
  • Montage elektrischer und elektronischer Komponenten
  • Innenmodule mit Anzeige- und Informationsmodulen
    (z.B. Fahrtzielanzeige, Informationsmodule)
  • Führerstand/-Module
    (z.B. Fahrerdisplay, Zugbahnfunk, Fahr-Brems-Schalter, Bedienelemente, Meldeleuchten)
  • Schaltschränke für Fahrzeugkörper
    (z.B. SPS – Fahrzeugsteuerung, Fahrzeugbus – Gateway, EDC –  Steuergerät für Dieselmotoren, Getriebesteuerung)
  • Externe Module
    (z.B. Sensorik, Kinematik, Peripheriegeräte, Magnetventile)